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Montag, 29. Juni 2015

Makro-Montag

Eigentlich bin ich kein Freund von Spinnen, im Gegenteil. Normalerweise renne ich kreischend davon wenn ich auch nur ein klitzekleines Spinnentier sehe.
Normalerweise. Genau.

Aber seit ich Kinder habe, versuche ich so gut es geht, meine Spinnenphobie nicht auf sie zu übertragen. Das bedeutet, dass ich mich meinen Ängsten stelle. Und ich muss sagen, es klappt ganz gut. Natülich muss man dabei klein anfangen, aber inzwischen bin ich schon soweit, dass ich auch mal eine größere Kellerspinne mit einem Glas einfangen und nach draußen befördern kann! Das war früher undenkbar!! Einen großen Anteil an diesem Erfolg hat natürlich mein Mann. Er hat mich immer wieder dazu ermutigt mich meiner Spinnenangst zu stellen. Schließlich musste er sie immer entfernen :) das bedeutet aber nicht, dass ich mir irgendwann mal eine Vogelspinne auf die Hand setzen lasse

Mittlerweile kann ich sogar den kleineren Spinnen was tolles abgewinnen, zum Beispiel war ich von dieser hier total fasziniert. Eine weiße Spinne hab ich bisher noch nie gesehen und diese hat es sich auf meinem Ziersalbei ganz gemütlich gemacht. Inzwischen habe ich auch herausgefunden, dass es sich bei diesem Exemplar um eine Krabbenspinne handelt.
Beim genauen Betrachten kann man ganz deutlich die Ähnlichkeit mit einer Krabbe erkennen, findet ihr nicht auch?

Liebe Grüße
Petra

verlinkt: Makro-Montag bei Britta

Freitag, 10. August 2012

Unsere neue Gartenbewohnerin

hab ich vor ein paar Tagen im Blumenbeet zwischen Lavendel und Ringelblumen entdeckt.
Die Kinder waren total aus dem Häuschen und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Es ist aber auch total interessant sie zu beobachten.



Darf ich vorstellen: eine Wespenspinne

Die Wespenspinne (Argiope bruennichi) (auch Zebraspinne, Tigerspinne oder Seidenbandspinne) ist eine Spinne aus der Familie der Echten Radnetzspinnen. Die große und sehr auffallend gezeichnete Art wurde 2001 zur Spinne des Jahres gewählt.
Während Männchen nur eine Körperlänge von sechs Millimetern erreichen, werden Weibchen mit bis zu 25 Millimetern deutlich größer. Unverwechselbar ist bei den Weibchen das gelb-weiß gestreifte Opisthosoma (Hinterleib), welches mit schwarzen Querbändern wespenähnlich gezeichnet ist, und das silbrig-weiß behaarte Prosoma (Vorderleib). Die hellbraunen Männchen mit undeutlicher dunkler Zeichnung sind wesentlich unauffälliger.
Die Art bevorzugt sonnige, offene Standorte mit niedriger bis halbhoher Vegetation und hoher Heuschrecken-Population auf trockenem wie feuchtem Untergrund; z. B. Trockenrasen, lückig bewachsenes Ödland oder Feuchtwiesen. Ab Mai sind junge Spinnen anzutreffen, von Juli bis August findet man erwachsene Tiere. Die Weibchen sind bis in den Oktober anzutreffen. Bedingt durch ihren Lebensraum besteht die Beute vor allem aus Heuschrecken und Hymenopteren wie Bienen und Wespen. Es werden jedoch auch fast alle anderen Insekten geeigneter Größe erbeutet wie Fliegen, Schmetterlinge, Libellen oder Heupferde. (Quelle: Wikipedia)

Ich bin ja normalerweise kein Freund von Spinnen und man findet mich sehr schnell und sehr weit ausser Reichweite, aber unser Garten soll schließlich auch ein Lebensraum für allerlei Tierarten sein. Und außerdem sieht sie doch auch ganz interessant aus, oder?